Xenotilapia melanogenys

  • Steckbrief von Xenotilapia melanogenys

    Name: Xenotilapia melanogenys


    Synonyme: Enantiopus longianalis, Ectodus longianalis, Ectodus melanogenys, Enantiopus melanogenys


    Erstbeschreibung: Als Ectodus melanogenys 1898 durch Boulenger. Die Gattung Enantiopus wurde 1906 ebenfalls durch Boulenger aufgestellt. 2003 wurde Enantiopus melanogenys in die Gattung Xenotilapia gestellt.


    Vorkommen: Tanganjikasee endemisch. Die Art kommt im gesamten See über Sandboden vor.


    Deutscher Name (Bezeichnung): Keiner bekannt


    Habitat: Die Art wird immer über Sandboden angetroffen. Es werden die unteren Bereiche des Tanganjikasee bewohnt.


    Größe, Geschlecht: Beide Geschlechter erreichen annähernd die selbe Größe von etwa 16cm Länge. Die Männchen sind farbenprächtiger und haben eine spitzer zulaufende Rücken und Schwanzflosse.


    Pflege: Xenotilapia melanogenys sollte man am besten im Artbecken im Verhältnis 1 Männchen mit mehreren Weibchen halten bzw. wenn im gesellschaftsaquarium dann am besten mit Arten die den oberen Bereich des Aquariums bewohnen wie zb. Cyprichromis oder auch dem Tanganjika Leuchtaugenfisch (Lamprichthys tanganicanus). Feiner Sandboden ist wichtig, damit die Männchen Ihre Gruben anlegen können. Die Aquarienlänge ist nicht so entscheident, besser ist eine große Grundfläche.


    Aquariengröße (Mindestmaß): 150 cm bzw. ab ca. 350 Liter


    Wasserwerte: Temperatur: ph: 7,5-9,0, 23° C - 27° C, dGH 10° bis 20°


    Futter: Die Art lässt sich mit allen gängigen Frost und Kunstfuttersorten ernähren. Sie durchsiebt als Sandcichlide ständig den Sandboden nach fressbarem und nimmt dabei auch geringe Mengen Sand auf.


    Zucht: biparentale Maulbrüter. Das [definition='23','0']ablaichen[/definition] geschieht in Sandmulden die vom Männchen angelegt werden. Die vom Weibchen abgegebenen Eier werden erst befruchtet bevor sie das Weibchen ins Maul nimmt. Nach etwas 9-10 Tagen übergibt das Weibchen dann dem Männchen die Brut und wird ebenfalls wieder ins Maul aufgenommen.


    Vergesellschaftung: Artbecken bzw. siehe Punkt Pflege.


    Besonderheiten: Von Enantiopus gibt es noch eine unbeschriebene Art die unter dem Namen Enantiopus sp. 'kilesa' bekannt ist. Diese Art ist 2003 von Takahashi in die Gattung Xenotilapia überführt worden. An vielen Stellen wird diese Art aber noch unter dem lange gültigen Namen Enantiopus melanogeny geführt.


    Die Tiere sind sehr schreckhaft. Ein Nachtlicht kann bei Vergesellschaftung helfen das die Tiere nicht wild durchs Aquarium schießen.


    Verfasser: Jörg


    Bildautor: Rainer83

Teilen