Panamius panamensis

  • Panamius panamensis ist der am weitesten verbreitete Buntbarsche innerhalb Panamas.

    Name: Panamius panamensis


    Deutsche Bezeichnung: Panama - Buntbarsch


    Erstbeschreiber: Meek & Hildebrand, 1913


    Synonyme / Pseudonyme: "Cichlasoma" panamensis,Hysophrys panamensis, Neetroplus panamensis, Archocentrus panamensis, Cryptoheros panamensis


    Familie: Buntbarsche, Cichlidae


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Panama, Rio Chagres, Rio Tuira, der Rio Chucunaque, der Rio Sambu, der Rio Frijoles und der Rio Mandingo.


    Größe Männchen : 13 /14 cm


    Größe Weibchen : 11 /12 cm


    Wasserwerte: pH 6,7 - 7,5, dH weich - mittelhart (3° - 15°) und einer Temperatur 23° - 29° Celsius.


    Ernährung : omnivore


    Beschreibung:

    Nun wenn wir schon bei den in Panama vorkommenden Cichliden sind, dann darf der schon im Jahr 1913 durch Meek & Hildebrand, damals noch als beschriebene Neetroplus panamensis nicht fehlen. Hier kann man getrost auf die Etymologie, also die Herkunft des Namens verzichten. Übersetzt in jede andere Sprache heißt er einfach "Panama - Buntbarsch". In den letzten 100 Jahren fand dann doch die eine oder andere Umbenennung (Pseudonyme) statt. So wurde er 1993 zu den " Cichlasomas " gesellt, anschließend 1998 zur Gattung Hypsophrys, wieder zurück zu Neetroplus, durch S.O. Kullander im Jahr 2003 dann zur Archocentrus - Gattung, durch Schmitter - Soto dann zur Cryptoheros - Gattung, aber hier schon zur Unterart Panamius, welche Rican dann im Jahr 2016 abschließend zur neugestalteten Panamius - Gattung erhob, in welcher er der einzige Cichlide innerhalb dieser Gattung ist.


    Meek und Hildebrand fanden diesen in Panama endemischen Cichliden in der Kanal - Zone im Rio Mandingo. Nun der Panamius panamensis ist aber über ganz Panama verteilt und man findet ihn sowohl in den Gewässern, welche in den Pazifik münden als in solchen, welche in den Atlantik münden. Es geht also doch. Hier seien nur einige Flüsse genannt; der Rio Chagres, der Rio Tuira, der Rio Chucunaque, der Rio Sambu, der Rio Frijoles und der Rio Mandingo. Dieser doch eher auch kleine Cichlide, er misst gerade so maximal 13/14 cm ( Männchen ) und so 11/12 cm das Weibchen und schrammt gerade mal so über die Zwerg-Buntbarsch - Linie. Er schwimmt in Gewässern, welche durch ihre Fließgeschwindigkeit und relative Temperatur sauerstoffreich und wenig belastet sind.Die Wasserwerte liegen pH 6,7 - 7,5, dH weich - mittelhart (3° - 15°) und einer Temperatur 23° - 29° Celsius.


    Panamius panamensis sind wohl klein an Gestalt, doch sie haben ein richtiges Kämpferherz und verteidigen sowohl ihr Revier als auch ihre Nachzuchten sehr nachhaltig und dies sowohl gegen größere andere Cichliden - Arten als auch gegenüber der eigenen Art. Dies sollte berücksichtigt werden, sie benötigen ein größeres Revier als man es ihrer Größe nach vermuten könnte. Von daher sollte das Aquarium mindestens eine Kantenlänge von 100 cm aufweisen. Dieses sollte über ein Sand - Kies- Gemisch verfügen, durchsetzt mit kleineren und größeren Steinen, das Gehölz sollte so angeordnet werden, dass sich hier Unterstände oberhalb von Steinen bilden. Ja die Panama - Buntbarsche lieben solche Unterstände, Steine werden geputzt, sie sind Substratlaicher und wenn dann noch Schutz von oben gewährt wird .... um so besser. Da funktioniert auch eine erfolgreiche Nachzucht und das Weibchen schützt ihre Nachzuchten noch lange, bis dahin hat sich das Männchen schon lange aus dem Staub gemacht. Wenn die Kleinen dann noch mit feinem Flockenfutter oder Salinenkrebs- Larven gefüttert werden, werden sie auch groß und die nächste Generation steht fürs Aquarium bereit.


    Die Beschreibung dieses Fisches fällt mir ausgesprochen schwer, rötlicher Grundton mit viel schwarzem Anteil dazu gelbliche, silberne und bläuliche Glanzpunkte. Einfach wunderschön. Dazu habe ich unten am Text ein Linkbild dazu geheftet. Auch eine Vergesellschaftung mit diesem herrlichen kleinen Cichliden gelingt, wenn das Aquarium entsprechend größer gewählt wird und dann auch die anderen Cichliden im Naturell entsprechend ausgewählt werden. So zum Beispiel aus der Thorichthys - Gattung oder aus den vorher schon beschriebenen Gattung wie den Cryptoheros oder den Amatitlanias dazu gesellt werden. Der Panama-Buntbarsch ist ein typischer Allesfresser ( omnivore ) und hat nur einen kurzen Darm, er ernährt sich und das wiederum ist doch schon wieder sehr interessant je nach Jahreszeit doch sehr unterschiedlich. Großteils übers Jahr hinweg bildet tierische Nahrung, wie Insektenlarven, ins Wasser gefallene Landinsekten wie Ameisen, Mücken, Spinnen oder Wasserschnecken den größten Teil ihrer Ernährung. Während der Trockenzeit, darin beinhaltet auch ihre Fortpflanzung ändert sich ihre Ernährung total, jetzt wird auf pflanzliche Nahrung wie Algen oder Samen, aber auch Detritus zurückgegriffen. Und hier zeigt uns die Natur was alles an Anpassung möglich ist, denn um die pflanzliche Kost besser verdauen zu können, wird der Darm in der regenarmen Zeit länger.



    Bild von Panamius panamensis

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