diadrom

  • Oberbegriff für alle Fischarten die Wanderungen zwischen Meerwasser und Süßwasser durchführen.

    diadrom (von griech.διά diá „durch“ und δρομάς dromás „laufend“) ist ein Oberbegriff für alle Arten, die Wanderungen zwischen Süß- und Salzwasser durchführen. Sie werden auch allgemein als Wanderfische bezeichnet, da sie nicht stationär in einem Habitat verbleiben.


    Folgende Unterbegriffe sind unter dem Wort diadrom zusammengefasst:

    • anadrome Wanderfische (griech. ἀνά aná „hinauf“), wie zum Beispiel der Lachs. Diese Fische wandern vom Meer in die Flüsse um dort zu laichen.
    • katadrome Wanderfische (griech. κατά katá „hinunter“), wie zum Beispiel der Aal. Diese Fische wandern aus den Flüssen ins Meer um dort zu laichen.
    • amphidrome Wanderfische (griech. ἀμφί amphi „auf beiden Seiten“). Dies sind Fischarten, die regelmäßig zwischen Meer und Süßwasser oder umgekehrt wandern. Diese Wanderungen dienen dem Schutz, der Nahrungsaufnahme oder um andere weitere Nahrung aufzunehmen, aber nicht der Fortpflanzung.
    • potamodrome Arten (griech. ποταμός potamós „Fluss“). Diese Fischarten wandern nur innerhalb der Süßgewässer.

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