Puntius anchisporus

  • Steckbrief von Puntius anchisporus (Sumatrabarbe)

    Name: Puntius anchisporus


    Synonyme: Barbus tetrazona


    Erstbeschreibung: (Vaillant, 1902)


    Vorkommen: Südostasien, Indonesien auf der Insel Sumatra, Borneo


    Familie / Unterfamilie: Karpfenfische (Cyprinidae)


    Deutscher Name (Bezeichnung): Sumatrabarbe, Viergürtelbarbe


    Habitat: In der Natur lebt diese Art in den Uferzonen von stehenden und langsam fließenden Gewässern in der dichten Randbepflanzung.


    Größe, Geschlecht: Weibchen sind fülliger und meist auch etwas hochrückiger. Männchen schlanker und farblich etwas intensiver gefärbt. Größe bis ca. 7cm


    Pflege: Haltung in einer Gruppe ab 8-10 Tieren. Kein Schwarmfisch aber die Tiere brauchen als soziales Gefüge Artgenossen. Becken im Hintergrund und am Rand dicht bepflanzt und im Vordergrund viel freien Schwimmraum lassen. Bodengrund aus einem Sand-Kies Gemisch.


    Aquariengröße (Mindestmaß): 80cm Kantenlänge


    Wasserwerte: 5-19 °dGH, ph Wert 6-7,5, Temp. 21-28 °C


    Futter: Es werden alle gängigen Frost und Kunstfuttersorten gefressen. Auch Grünfutter sollte nicht fehlen um den Bedarf an pflanzlicher Nahrung zu decken.


    Zucht: Laicht an feinfiedrigen Pflanzen ab an denen die Eier kleben bleiben. Beide Partner [definition='9','1']laichen[/definition] eng aneinandergepresst ab. Laichräuber, die Eier sollten zur weiteren Aufzucht in ein separates Aquarium überführt werden.


    Vergesellschaftung: Die Art kann zb. mit Schmerlen bei entsprechend großem Aquarium oder Flossensaugern so wie anderen Karpfenartigen (Cypriniformes) vergesellschaftet werden.


    Besonderheiten: Diese Art ist eigentlich noch keine Art, da sie unbeschrieben ist. Sie wurden lange Zeit als Puntius tetrazona benannt, diese Art wurde aber noch nicht importiert. Deswegen wurde diese "Art" in cf für confer also vergleiche gesetzt. Von Puntius cf. tetrazona gibt es auch eine grüne Variante die Moosbarbe, so wie eine xanthoristische /albinotische Variante, die sehr anfällig und sicher auch Geschmacksache ist. Auch existiert eine Schleierform.


    Verfasser: -Joerg-


    Bildautor: Noch kein Bild vorhanden

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