Andinoacara stalsbergi

  • Andinoacara stalsbergi ist die mächtigste und größte Art innerhalb dieser Gattung. Deshalb wird er auch gelegentlich als Green Terror bezeichnet.

    Name: Andinoacara stalsbergi


    Deutsche Bezeichnung : Silbersaum-Buntbarsch, Stalsberg-Buntbarsch


    Erstbeschreiber : Musilová, Schindler & Staeck, 2009


    Synonyme / Pseudonyme :


    Gattung: Andinoacara


    Familie: Cichliden


    Herkunft : Südamerika


    Vorkommen : Peru ( Anden )


    Größe Männchen (in cm): 30


    Größe Weibchen (in cm):20


    Ernährung: Omnivore (Allesfresser)


    Wasserwerte: pH-Wert 7 - 8 , dH - Wert > 40°, Wassertemperatur 24°- 30° C.


    Fortpflanzung: Offenbrüter


    Beschreibung :

    Der erst im Jahr 2009 durch Musilová, Schindler & Staeck beschriebene Andinoacara stalsbergi wurde wohl schon etliche Male vorher beschrieben aber immer als Aequidens sp., einer Standortvariante des Andinoacara rivulatus. Ihm wurde nunmehr seit 2009 eine eigenständige Art zuerkannt. Mit der Art - Namensgebung wurde der norwegische Ichthyologe Alf Stalsberg geehrt.


    Das Findungsgebiet des Silbersaumbuntbarsches ist geprägt durch die Anden zur peruanischen Pazifikküste hin. Es erstreckt sich zwischen dem Rio Chira im Norden und dem Rio Pisco im Süden. Man fand diese Art des Andino -( Anden) acara (Buntbarsch) s in zahlreichen Flüssen dazwischen wie dem Rio Pisco, dem Rio Canete, dem Rio Mala, dem Rio Lurin, dem Rio Piura und des Rio Tumbe. Aber auch Lagunen sind von ihm als sein Habitat wie die Laguna Napique oder die Laguna de Végueta. Des Rio Tumbe im Norden Perus zur Grenze Ecuadors beendet die Verbreitung des Silbersaumbuntbarsches. Dies ist grob sein Lebensraum und man kann erkennen wie anpassungsfähig er ist, da sein Habitat sowohl Küstentieflandflüsse , Hochlandflüsse, Uferzonen und tiefe strömungsreiche Bereiche. Er ist einfach in allen Gereichen vorzufinden selbst in Überschwemmungs - oder Restwasserbereichen selbst in Brackwasser.


    Vom Gewässergrund genau dasselbe, für ihn spielt es keine Rolle ob Sand, Kies, Steine, Laub oder Totholz. Er begnügt sich mit allem. Auch bei der Vegetation verhält es sich so, es geht von pflanzenfrei bis dicht bepflanzte hohen Pflanzen. Er lebt in alkalischen Gewässern, welche bei der Härte von dH – Wert bis 40° geht und kann daher auch sehr gut mit entsprechenden mittelamerikanischen ebenfalls wehrhaften Cichliden vergesellschaftet werden. Hierzu werden entsprechende Behälter benötigt, sie sollten dann schon um die 2 m sein. Er heißt ugs. nicht umsonst Green Terror.


    Seine Hauptnahrung stellen kleine Fische dar, er ist ebenfalls ein Allesfresser, welcher gut mit Frost -, Flocken - und Granulatfutter zufrieden zu stellen ist. Er nimmt aber auch pflanzliche Nahrung genauso wie zerschnittener Fisch oder Garnelen.

    Zu guter Letzt, Andinoacara stalsbergi ist ein größerer, wunderschöner und wehrhafter Buntbarsch.


    Bild zu Andinoacara stalsbergi

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