Cichlasoma dimerus

  • Steckbrief Cichlasoma dimerus

    Name: Cichlasoma dimerus


    Deutsche Bezeichnung : Streifenbuntbarsch oder Dimerusbuntbarsch


    Erstbeschreiber : Heckel, 1840


    Synonyme / Pseudonyme : Acara dimerus, Acara marginatus, Heros centralis


    Gattung : Cichlasoma


    Familie : Buntbarsche, Cichliden


    Herkunft : Südamerika


    Vorkommen : Argentinien, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Uruguay.


    Größe Männchen (in cm) >20


    Größe Weibchen (in cm) < 20


    Ernährung : Omnivore (Allesfresser)


    Wasserwerte : pH-Wert 6,0 - 7,5 , dH-Wert 0° - 20° , Wassertemperatur 20° - 27° Celsius ( je nach Herkunft )


    Fortpflanzung : Offenbrüter


    Allgemeines

    Er wurde drei Mal beschrieben. Die Erstbeschreibung wurde durch Johann Heckel im Jahre 1840 als Acara dimerus hinterlegt. Was dieser Mann allein im Jahr 1840 alles beschrieben und gegründet hat ist aller Ehren wert. Zur Erstbeschreibung wurde ein Dimerus – Cichlide aus dem Rio Cuiabá in Brasilien hinterlegt. Auch die Zweitbeschreibung erfolgte ebenfalls durch Johann Heckel ebenfalls aus demselben Fluss in Brasilien, aber diese Mal als Acara marginatus. Und zu beiden genannten Arten wurden auch Holotypen hinterlegt. Also war schon damals nicht eindeutig, wer zu wem gehört. Und kam die Drittbeschreibung durch Holmberg im Jahre 1891 als Heros centralis und hier war der Findungsort in Argentinien, also in einem Subtropischen Gebiet. Soweit so gut bis 1983 als Kullander diese Gattung revidierte und die Zweit – und Drittbeschreibung als Synonyme kennzeichnete und jetzt war klar, dass die Cichlasoma dimerus sowohl in tropischen wie subtropischen Gebieten vorkommen und es daher wichtig ist, aus welchem Gebiet sie stammen um ihnen die richtige Haltung zu gewährleisten.


    Das Verbreitungsgebiet von Cichlasoma dimerus umfasst ein riesiges Gebiet in liegt in 5 Ländern, nämlich Bolivien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Argentinien. Er ist im gesamten Flusssystem des Rio Paraguay und des Rio Alto Parana bis nach Buenos Aires (Argentinien) zu finden. Sein Lebensraum bewegt sich in Ufernähe, wo gekennzeichnet ist einen üppigen Pflanzenwuchs aus Wasser - und Sumpfpflanzen und emersen ins Wasser reichenden Ufergewächsen. Er ist aber auch ein wahrer Überlebenskünstler und so überlebt aber auch in verschlammten faulig riechenden Restwassertümpeln. Dadurch hat er auch bewiesen, dass er in extrem warmen über 35° Celsius mit extrem niedriger Sauerstoffanreicherung überlebt. Die Struktur ist bei allen Cichlasomas in etwa gleich, einen Boden aus feinem Sand – Kisgemisch, durchsetzt mit kleineren und größeren Steinen, Steinplatten, Gehölz und auch mit einer Pflanzenansiedlung. Cryptocorynen, Amazonasschwertpflanzen und Anubias barteri sind hierfür gut geeignete Pflanzen. Ob seiner Größe sollte bei Pärchen-Haltung, es sind definitiv keine Zwergbuntbarsche von einer Kantenlänge von minimum 120 cm Kantenlänge ausgegangen werden. Bei Gruppenhaltung entsprechen mehr.


    Auch einer Vergesellschaftung steht bei dieser Cichliden – Art nichts im Wege, da er ein anspruchsloser, sehr friedlicher Buntbarsch ist und es ist kein Problem darstellt ihn mit etwa gleichgroßen und friedlichen Buntbarschen zu vergesellschaften, genau so wie mit Salmlern der entsprechende Größe. Auch lebendgebärende Zahnkarpfen oder auch Welse sind vor ihm sicher.

    Auch sie sind Allesfresser ( omnivor ) und fressen somit alles was ins Maul hineinpasst, das sind sie ihrem Überlebenswillen einfach schuldig und auch sie gehören zu den Offenbrütern.


    Bild von Cichlasoma dimerus

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