Laetacara thayeri

  • Laetacara thayeri wird sehr oft mit dem Laetacara flavilabris, welcher durch Cope, im Jahr 1870 als (Typusart) beschrieben wurde, verwechselt.

    Name : Laetacara thayeri


    Beschreiber : Franz Steindachner, 1875


    Deutsche Bezeichnung : Gelblippenbuntbarsch


    Synonyme / Pseudonyme : Acara thayeri, Aequidens thayeri


    Gattung : Laetacara


    Familie : Cichliden


    Herkunft : Südamerika


    Brasilien, Kolumbien und Peru (Und hier sind die Fundorte in Peru und in Brasilien im oberen Amazons bis zum unteren Rio Negro


    Lebensraum : Er lebt in Schwarzwassergewässern, dass heißt die Sicht ist auf 1 - 2 m beschränkt. Hier hält er sich in Ufernähe auf, wo Astwerk und Mengen von Laub angeschwemmt wurde.


    Größe Männchen (in cm): 13


    Größe Weibchen (in cm): 11


    Ernährung : Omnivore (Allesfresser)


    Wasserwerte : pH 6 - 7 , dH <10 , Temp. 24° - 29° Celsius


    Fortpflanzungstyp :Offenbrüter


    Beschreibung :

    Ja es gab sie die Mäzen und Förderer dieses wissenschaftliches Bereichs, heute würde man Sponsor zu ihnen sagen. So hatte der Finanzier und Philanthrop Nathaniel Thayer Jr. (1808-1883), eine 15-monatige Expedition nach Brasilien im Jahr 1865 bis 1866 gesponsert, die eine so reiche Sammlung neuer Arten gefunden hatte unter anderem auch diese Art. Dies führte zur Ehrung. S.O. Kullander tat dann sein Überiges im Jahr 1986 zur Gattungsbezeichnung indem er ihn zu einem Laetacara machte. Er leitete es her vom lateinischen laetus was glücklich bedeutede und dem acara, dem Tupí-Guaraní-Wort für Cichliden, somit dem glücklichen Buntbarsch ...... oder dem glücklichen Pfleger ( ? ).


    Das Aquarium sollte für diesen friedlichen und etwas scheuen Buntbarsch so strukturiert sein, dass er sich sowohl zurückziehen als auch Reviere bilden kann. Es sollten sich daher Pflanzen, Wurzeln und Steine in seinem Biotop befinden. Er nimmt als Nahrung eigentlich alles, von Mückenlarven, Krill, Mysis, Sticks bis zu Granulat. Wenn er seine Scheuheit verliert, wird er doch sehr zutraulich. Etwas schwieriger gestaltet sich die Paarfindung. Es ist nicht sicher, dass unter mehreren Fischen einer Gruppe sich letztendlich ein Paar findet. Aber sein friedliches Wesen sollte uns veranlassen ihm mehr Zuwendung zukommen zu lassen.


    Dieser friedliche, scheue und zurückhaltende Buntbarsch kann mit anderen Beifischen, wie Buntbarschen, Salmlern, Welsen und lebendgebärenden Zahnkarpfen, vergesellschaftet werden.


    Sie sollten nur seinem Wesen und seiner Größe entsprechen.


    Gelblippenbuntbarsch (Laetacara thayeri) 5.jpg


    Laetacara thayeri (4).jpg

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