Parachromis friedrichsthalii

  • Nun da auch hier innerhalb der im Jahr 1859 durch Agassiz aufgestellten Parachromis – Gattung gibt es Umgestaltungen. Da der von Heckel im Jahr 1840 beschriebene Cichlide eben aus dem Rio San Juan kommt und somit aus Honduras und nicht aus Nicaragua, ist es notwendig, um der Wissenschaft gerecht zu werden, dass aus dem ehemaligen Parachromis loisellei jetzt, da er schon von Heckel beschrieben war, ein Parachromis friedrichsthalii wird.

    Name: Parachromis friedrichsthalii


    Deutsche Bezeichnung: Gelber Guapote


    Erstbeschreiber: Heckel, 1840


    Synonyme / Pseudonyme: Heros friedrichsthalii, Cichlasoma friedrichsthalii, Nandopsis friedrichsthalii, Cichlasoma loisellei, Nandopsis loisellei, Parachromis loisellei


    Familie: Buntbarsche, Cichlidae


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Honduras ( Rio Ulua, Rio San Juan ), Panama (Rio Cricamola ), Nicaragua ( Rio Tamarindo ) und Costa Rica (Rio San Miguel, Rio Matina )


    Beckenlänge: ab 150 cm


    Wasserwerte: PH > 7, GH mittelhart - hart, Temp. 24° - 37° Celsius


    Beschreibung:

    Heckel benannte den Parachromis friedrichsthalii zu Ehren des österreichischen Forschers, Botanikers und Amateurarchäologen Emanuel von Friedrichsthal (1809-1842), der viele naturkundliche Exemplare aus Mittelamerika an das Wiener Museum sandte, einschließlich des Typs dieses Buntbarsches.

    Diese um die 30 cm groß ( Männchen ) werdenden wunderschönen intensiv gelb werdenden Cichliden gehören zu der kleinsten Art ihrer Gattung. Weibchen bleiben um etliche cm kleiner, von daher reicht bei Pärchen – Haltung ein Aquarium von 150 cm Kantenlänge. Mehr ist natürlich immer zu begrüßen und sei es um eine Gruppenhaltung dieser doch äußerst friedfertigen Cichliden zu gewährleisten. Auch einer Vergesellschaftung mit anderen mittelgroßen Cichliden, wie zum Beispiel aus der Rocio – oder der Vieja – Gattung steht nichts im Wege.

    Mit anderen Parachromis – Arten ist es ebenfalls möglich, aber in entsprechend großen Aquarien. Die Gestaltung eines entsprechenden Aquariums gestaltet sich in aller Form einfach indem Stein, Wurzel etc, so angebracht werden, dass Reviergrenzen gebildet werden und sich schwächere Tiere zurückziehen können. Wenn dann noch der wöchentliche „ große „ Wasserwechsel ( ab 50% ) durchgeführt wird ist bei den Friedrichsthaliis alles im grünen Bereich. Auf Pflanzen muss bei ihnen auch nicht verzichtet werden, sie lassen diese in aller Regel in Ruhe.


    Was gibt es noch zu sagen, dass sie Allesfresser sin, welche alles fressen was ins Maul passt und auch ebenfalls Offenbrüter darstellen.


    Bild von Parachromis friedrichsthalli

Teilen