Herichthys pame

  • Der Name pame bezieht sich auf die Pame-Leute, die sich xi úi nennen und im Findungsgebiet dieses Cichliden ansässig sind.

    Name: Herichthys pame


    Erstbeschreiber : De La Maza Benignos & De Lourdes Lozano-Vilano, 2013


    Synonyme / Pseudonyme: Nosferatu pame, Herichthys sp. "white labridens"


    Andere Bezeichnung: Weißer Labridens


    Familie: Buntbarsche, Cichlidae


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Mexiko, Rio Tamasopo, Rio Gallinas, Rio Ojo Frio, die wirklich weißen Tiere kommen aus dem Rio Guayalejo.


    Beckenlänge: 150 cm bei Pärchen-Haltung, wenn möglich größer.


    Wasserwerte:pH 7,6 bis 8,2; dGH 10 bis 100°. Temp. 18 °C bis 30 °C


    Größe

    Männchen (in cm) <30

    Weibchen (in cm) <20


    Fortpflanzungstyp Offenbrüter


    Gefährdung nach IUCN "Red List" noch nicht bewertet


    Beschreibung :

    Herichthys pame wurde erst im Jahr 2013 durch die mexikanischen Zoologen De La Maza Benignos und De Lourdes Lozano-Vilano als Herichthys pame beschrieben. Aber schon ein halbes Jahr später wurden sie aufgrund ihrer Gebissstruktur in die neugegründete Gattung Nosferatu überführt und bildeten sich hier als Typusfisch heraus. Seit 2017 sind sie jetzt wieder nach einer Revision innerhalb der Herichthys - Gattung..

    Die Herichthys pame sind schon eher größere Cichliden hier werden die Männchen innerhalb eines Aquariums schon so gegen 30 cm und die Weibchen, weniger bullig werden, bleiben ca. 1/3 kleiner. Aber sie sind doch klassische Herichthys, hier muss schon sehr auf die Wasserqualität geachtet werden. Sie brauchen eine solide Filterung unterstützt durch Strömungspumpen. Regelmäßiger Wasserwechsel sind hier Pflicht und genauso sollte im Jahresrhythmus schwankende Temperaturen erzeugt werden. Aus ihrem natürlichen Habitat sind sie einfach reines, glasklares unbelastetes Wasser, welches sehr sauerstoffreich ist, gewöhnt.

    Das Aquarium sollte mit folgender Struktur versehen werden, der Boden versehen mit Sand, dann einige Steine und Gehölz als Reviergrenzen und Rückzugsgebiet und fertig ist ihre neue Heimat. Auf Pflanzen kann verzichtet werden, außer für den Betrachter selbst. Vielleicht eine Schwimmpflanzendecke. Bei den Herichthys pame ist auch wieder das Futter das Problem, hier ist ballaststoffreiches Futter angesagt aber kein Granulat und keine Mückenlarven. Flockenfutter ja und vor allem Grünfutter wird gerne genommen. Nach wissenschaftlichen Untersuchungen ernähren sich die Herichtys pame fast ausschließlich von Pflanzen, etwas Insekten, Schnecken und aus Detritus. Hier droht ansonsten wie bei anderen Arten dieser Gattung weißer Kot und aufgetriebene Bäuche, welche letztendlich zum Tod unserer Schützlinge führen würde.

    Und wenn dies alles beherzigt wird sollte es auch mit der Nachzucht gelingen, sie sind nämlich auch Offenbrüter, welche ihre Jungen zunächst auf Steinen oder dem Gehölz [definition='23','0']ablaichen[/definition] und nach dem Schlupf umbetten, nämlich in zuvor ausgehobene Gruben und hier ist es von Vorteil, wenn in Sand gebettet sind, denn in Kies würde ein Teil von ihnen im Kies verschwinden. Herichtys pame ist bislang noch in keiner IUCN - Liste registriert, nur dies hat wenig zu bedeuten, da sein Habitat im Norden Mexikos angesiedelt ist, welches für die Zuckergewinnung wichtig ist. Seien es die

    Zuckerrohrfelder, welche mit Insektiziden aller Art besprüht werden und letztendlich leiten die Zuckerrohrfabriken ihre Abfälle ungeklärt in die Gewässer.


    Bild von Herichthys pame

Teilen