Herichthys cyanoguttatus

  • Der im Jahr 1854 durch Baird & Girard beschriebene Herichthys cyanoguttatus wurde zunächst als Cichlasoma cyanoguttatum beschrieben und ist gleichzeitig der nördlichste natürlich vorkommende mittelamerikanische Cichlide.

    Name: Herichthys cyanoguttatus


    Deutsche Bezeichnung: Rio Grande - Buntbarsch, Texas - Buntbarsch und Perl - Buntbarsch


    Erstbeschreiber : Baird & Girard, 1854


    Synonyme / Pseudonyme: Cichlasoma cyanoguttatum, Heros pavonaceus, Parapetenia cyanostigma


    Familie: Buntbarsche, Cichlidae


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Mexiko ( Nordosten ) und USA ( Südtexas ), der Río Conchos, der Rio Grande und das Rio Verde - Becken

    eingesetzt : In ( USA ) Florida und auf dem Edwards Plateau in Zentral-Texas


    Beckenlänge: 150 cm bei Pärchen-Haltung, wenn möglich größer.


    Wasserwerte: PH 6,5 - 7,5 , GH weich - hart , Temp. 20° - 26° Celsius


    Beschreibung:

    Sein Fundort war der Rio Grande, der Grenzfluss zwischen Texas und Mexiko. Sein Artname cyanoguttatum bedeutet aus dem griechischen kommend nichts anderes als Blaupunkt. Nun den Blaupunkt - Buntbarsch ( Andinoacara pulcher ) gibt es eben schon. Herichthys cyanoguttatus ist aufgrund seiner Größe, er ist schon über 35 cm groß und die Weibchen bleiben ca. 5 cm kleiner in seiner mexikanischen Heimat ein Speisefisch. Bedingt durch seine Herkunft kann er und sollte auch zeitweise kühler gehalten werden. Dämpft auch etwas sein Temperament. Die Tiere fühlen sich bei gleichbleibenden Temperaturen so zwischen 22° C. - 24° Celsius wohl. Die Struktureines Aquariums sollte in etwa genauso wie bei Herichthys carpintis aussehen. Sichtsperren und einen aus Sand bestehenden Boden. Er ist ein emsiger Wühler, welcher sein Wohnzimmer immer wieder umstellt, jenach seinem Geschmack. Nur bei größeren Steinen oder Wurzeln gibt er sich geschlagen.

    Er stellt zudem einen Cichlide dar, welcher sein Territorium absteckt und dies vehement sehr, sehr wehrhaft verteidigt. Von einer Gruppenhaltung sollte abgesehen werden, da bei nicht harmonischen Pärchen die Weibchen das Nachsehen haben und oftmals getötet werden. Er liebt zudem sauberes, sauerstoffreiches Wasser. Vom wöchentlichen großzügigen Wasserwechsel muss ich nichts sagen, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dann blüht er auf und man sieht einen der schönsten Cichliden Mittelamerikas.Auch Herichthys cyanoguttatus hat sich in seinem natürlich Habitat in Bezug auf die Ernährung einer Nische zugewandt und hat sich zum Aufwuchs ( Algen samt Kleinstlebewesen ) - und Detritus - Fresser entwickelt.

    Also ist bei ihm schon ein hoher pflanzlicher Anteil bei der Fütterung zu beachten. Hier muss man dann schon etwas Augenmerk darauf richten, dass er sich nicht überfrißt. Der eine oder andere Fastentag sollte eingeplant werden, damit sie uns auch ins hohe Alter begleiten können, sie werden schon auch 10+ Jahre alt.

    Herichthys cyanoguttatus ist ebenfalls Offenbrüter und legt zwischen 500 und 1000 Eier, welche je nach Wassertemperatur nach 2 - 3 Tagen schlüpfen.


    Bild von Herichthys cyanoguttatus

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