Thorichthys affinis

  • Thorichthys affinis sind meiner Meinung nach auch eher eine Buntbarsch-Art, welche besser in einem Artenbecken gepflegt werden sollte. Auch eine sehr alte Beschreibung durch Günther.

    Name: Thorichthys affinis


    Deutscher Name : Gelbbrust - Buntbarsch


    Erstbeschreiber: Günther, 1862


    Synonyme / Pseudonyme: Heros affinis, Herichthys affinis


    Familie: Buntbarsche, Cichlidae


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Guatemala und Belize. Der Typusfisch stammt aus dem Petensee ( Lago Peten, Guatemala )


    Beckenlänge: 120 cm


    Wasserwerte: PH > 7, GH weich - hart, Temp. 24° - 30° Celsius


    Größe

    Männchen : 15 cm

    Weibchen : 12 cm


    Fortpflanzung : Offenbrüter


    Ernährung : Allesfresser (omnivor)


    Beschreibung:

    Dieser, auch von Albert Günther im Jahr 1862 zunächst als Heros affinis beschriebene kleinere Cichlide, wo das Männchen gegen 15 cm erreicht, während die Weibchen ca. 2 - 3 cm kleiner bleiben, ist schon mit einem Becken mit 120 cm Kantenlänge zufrieden. Mehr geht immer, da die Thorichthys schon eher als sehr schwimmfreudig anzusehen sind. Die Geschlechterunterscheidung gestaltet sich schon etwas schwieriger, sind keine Genitalpapillen sichtbar, muss die Größe herhalten. Auch die Ausfärbung ist identisch. Bei den Standortvarianten, kann man sagen, dass die Thorichthys affinis aus Guatemala eher ins orangefarbene und die Affinis aus Belize stammenden Tiere ins gelbfarbige gehen.


    Die Gestaltung eines Beckens -es sollte einen feinen Kies / Sandboden mit glatten Steinen, welche genügend Versteckmöglichkeiten, bieten. Des weiteren können und sollen auch Pflanzen verbaut sein, da die Blätter dieser Pflanzen oftmals als Laichablageplatz benutzt werden. Die Thorichthys affinis sind wohl Offenbrüter, aber sie benutzen flache Platten, Steine oder Pflanzenblätter als Ablagefläche.


    Die Verpflegung ist bei diese Allesfressern, doch etwas schwieriger. Es ist darauf zu achten, dass kein Futter, welches durch Keime belastet ist, verwendet wird. Bei den Affinis treten unter Umständen Darmprobleme auf, welche dann zu deren Tode führen können. Hier gilt eben etwas Fingerspitzengefühl, kleineres Granulat, Flockenfutter oder [definition='14','0']Artemia[/definition] sind ausreichend und wird gerne genommen.


    Bild von Thorichthys affinis

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