Wajpamheros nourissati

  • Auch für diese Cichliden ( Buntbarsche ) Gattung zeichnet das Ichthyologen - Team Rican verantwortlich. Sie haben 2016 unter anderem die Theraps - Gattung revidiert und ja so weit entfernt von der Wajpamheros - Gattung ist diese nicht. Sie ist die Schwester-Gattung, also hatte Robert Allgayer mit seiner Einstufung in die Theraps - Gattung richtig gehandelt.

    Name: Wajpamheros nourissati


    Deutsche Bezeichnung: Nourissat´s Buntbarsch


    Erstbeschreiber: Robert Allgayer, 1989


    Synonyme / Pseudonyme: Theraps nourissati, Amphilophus nourissati, " Cichlasoma " nourissati


    Familie: Buntbarsche, Cichlidae


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Mexiko ( Region Chiapas ) und Guatemala ( Reg. Peten ) und hier in folgenden Gewässern:Rio Usumacinta, Rio Cabañas, Cenote Azul, Gran Cenote, Laguna Guerrero, Laguna Ocón, Rió Hondo, Rio Balancán,Rio El Espino,Rio El Guanal, Rio Puyatengco, Rio Teapa, Rio Tenosique, Río Logartos, Laguna Petexbatum, Arroyo Negro, Rio Xacbal, Rio de la Pasion, Rio El Cambio


    Größe Männchen: gg. 25 cm


    Größe Weibchen: gg.20cm


    Beckenlänge: 150 cm


    Wasserwerte: pH - Wert 7 - 7.5; dH -Wert 10 - 35; Temp.26°C - 30°C


    Ernährung: Aufwuchs - und Algenfresser, aber omnivore ( Allesfresser ) geht auch


    Beschreibung:

    In dieser neu aufgestellten Gattung gibt es exakt eine Art, nämlich den Wajpamheros nourissati. Doch wie kamen sie auf diesen Gattungsnamen, denn oftmals gibt uns schon dieser eine kleine Info zu den betreffenden Arten innerhalb der Gattung, so auch dieses Mal. Der Gattungsname setzt sich aus dem indogenen Wort wajpam (verschlammtes Gesicht ) und dem griechischen Wort Heros ( Helden ) zusammen und ist somit ein Hinweis, wie sie sich überwiegend ernähren, fast wie die uns bekannten Erdfresser - Arten, indem sie ihr Maul in den Boden schlamm stecken und nach Nahrung suchen. Dies hat dann wieder Auswirkungen bezüglich des Bodengrundes, hier sollte dann anstatt Kies dann Sand verwendet werden, damit sich die Tiere nicht verletzen.


    Für die Artnamensgebung wiederum zeichnet sich allein der französische Ichthyologe Robert Allgayer verantwortlich. Er beschrieb diesen Cichliden im Jahr 1989, also recht spät als Theraps nourissati und ehrte damit den franzöischen Cichlidensammler, Weltenbummler und Buntbarsch - Spezialisten Jean Claude Nourissat (1942-2003). Ebenfalls eine sehr interessante Persönlichkeit.

    Im Jahr 1993 wurde dieser wunderschöne Buntbarsch zu den "Cichlasomas" verschoben, immer noch ein Sammelsurium verschiedenster Cichliden - Arten aus Süd - und Mittelamerika. Es dauerte auch nicht lange und so wurde er im 2004 ein Amphilophus, im Jahr 2006 wieder ein Theraps und dann endlich im Jahr 2016 ein Wajpamheros. Der durch Robert Allgayer beschriebene Buntbarsch ist in zwei Ländern anzutreffen und zwar sowohl im Regierungsbezirk Chiapas, welcher zu Mexiko gehört und im Südosten des Landes ist und zum Regierungsbezirk Peten, welcher zu Guatemala gehört und hier im Nordosten ist. Der Nourisatti ist in sehr vielen Gewässern des Stromgebietes des Rio Usumacinta zu finden, so unter anderem jetzt nicht sortiert nach dem zugehörigen Land und auch nur die bekannteren Gewässer im Rio Cabañas, Cenote Azul, Gran Cenote, Laguna Guerrero, Laguna Ocón, Rió Hondo, Rio Balancán,Rio El Espino,Rio El Guanal, Rio Puyatengco, Rio Teapa, Rio Tenosique, Río Logartos, Laguna Petexbatum, Arroyo Negro, Rio Xacbal, Rio de la Pasion, Rio El Cambio und unzählige andere mehr. Die Wasserwerte dieser Gewässer liegen im Schnitt beim pH - Wert zwischen 7 - 7.5; beim dH -Wert 10 - 35 und bei der Wassertemperatur zwischen 26°C - 30°C. Der Boden dieser Gewässer weisen einen Sand-Schlamm- Geröll- Boden auf, durchsetzt mit abgestorbenen Blättern und Gehölz.


    Und genau so sollte ein Wajpamheros - Becken gestaltet werden, Sand, damit sie sich nicht verletzen, größere und kleinere Steine, als Reviergrenzen und zu guter Letzt Gehölz, dieses wird als als Ablaichstelle genutzt und dient dieser Cichliden-Art als Rückzugsort, welcher dann Zähnen und Klauen verteidigt wird. Ja auch sie sind Offenbrüter und Sustratlaicher, welche dann so um die 150 - 200 Eier haben und nachher als Elternfamilie hegen und pflegen. Die Wajpamheros nourisattis sind dann sehr territorial und werden dann trotz ihrer Größe von 25 cm bei Männchen und einige cm weniger bei den Weibchen sehr wehrhaft. Zur Vergesellschaftung, nun hier sind robuste aber nicht dominante Beifische gefragt. Bei Cichliden so auf die Schnelle, die Cribroheros - Gattung oder die aus diesem Gebiet stammenden Thorichthys, wären schon einmal eine gute Wahl.


    Und was gibt es noch zu sagen, nun die Ernährung, auch sie sind eigentlich Aufwuchs - und Algenfresser und dennoch kann man sie, da auch sie alles was ins Maul passt, sehr gut omnivore ernähren.


    So zum Schluß es gibt einen kleinen Unterschied, zwischen der mexikanischen Art und derer aus Guatemala, die Art aus Mexiko ist mit viel mehr Rotanteilen versehen und so kann man sehr schnell unterscheiden aus welchem Land sie abstammen.




    Bild von Wajpamheros nourissati

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