Maskaheros argenteus

  • Maskaheros argenteus wurde im Jahre 1991 durch den französischen Ichthyologen Robert Allgayer beschrieben. Schon die Artnamensgebung ist sehr interessant. Maskaheros besteht hier aus dem spanischen Wort mascara gleich Maske und dem griechischen Heros gleich Helden. Das Wort argenteus wiederum kommt aus dem Lateinischen und bedeutet silbern. Somit könnte man sagen Silbriger Maskenheld. Das augenscheinlichste Merkmal ist nun einmal das schwarze Band welches von Auge zu Auge verläuft und auch der schwarze Klecks auf der Schwanzwurzel.

    Name: Maskaheros argenteus


    Erstbeschreiber: Robert Allgayer, 1991


    Deutsche / Weitere Bezeichnung(en): Silber - Cichlide, White cichlid


    Synonyme / Pseudonyme: Paraneetroplus argenteus, Cichlasoma argentea, Cichlasoma argenteum, Vieja argentea


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Süd - Mexico, Guatemala und hier aus dem Río Coatzacoalcos- und Río Usumacinta - Einzugsgebiet


    Größe Männchen: 40 cm


    Größe Weibchen : 30 cm


    Wasserwerte: pH 7,0 - 8,5 , GH mittelhart 12° - 16° , Temp. 24° - 28° Celsius


    Ernährung : omnivor


    Fortpflanzung : Offenbrüter / Substratlaicher


    Beschreibung:

    Maskaheros argenteus gilt als ausgesprochen friedfertig und als schnellwachsend. Zum Anfang sei empfohlen eine kleinere Gruppe aus ca. 5 Einzeltieren zusammen zu pflegen bis sich ein harmonisiertes Paar gefunden hat. Aufgrund der Schnellwüchsigkeit und der zu erwartenden Endgröße von ca. maximal 40 cm bei Männchen ist ein Aquarium von mindestens 1000 L bzw. 200 cm Kantenlänge mit entsprechender Tiefe und Höhe angeraten. Auch sei angemerkt, dass die Cichlide sehr schwimmfreudig ist.


    Das Aquarium sollte wie eigentlich immer bei Cichliden aus einem Sand / Kies- Gemisch als Boden, zur Revierbildung mit Steinen, Platten ( Granit oder Schiefer ) und Gehölz ( Versteck und Rückzugsmöglichkeit versehen sein. Dann dürfte sich der Argenteus, welcher etwas dem Vieja maculicauda von der Körperform ( auch sehr hochrückig ) ähnelt, wohlfühlen und mit der Paarung beginnen. Hier werden dann Steine oder Platten als Substrat benutzt, welche zuvor gereinigt werden und worauf dann mehrere hundert Eier plaziert werden. Die Maskaheros argenteus sind sehr stark territorial veranlangt und dann kann es schon sein, dass Streitigkeiten entstehen insbesonders gegenüber den Artgenossen. Hier sei noch erwähnt, dass Flossenschäden oft nicht mehr zusammenwachsen.


    Die Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen gestaltet sich nicht ganz einfach, jedenfalls solange sie noch klein sind, erst der Größenunterschied läßt einen dann Männchen und Weibchen erkennen. Im adulten Alter sieht man es auch an der Kopfbeule, welche wiederum nur die Männchen bekommen, in die vorgeschritten Alter ist auch die Vergesellschaftung mehrerer Pärchen in einem Aquarium möglich.


    Die Vergesellschaftung mit diesen an und für sich friedlichen Großcichliden steht eigentlich nichts im Wege, es sollten Cichliden sein, welche selbst wehrhaft sind wie zum Beispiel die Vieja bifasciatas, Vieje fenestrata oder Trichromis salvini.


    Auch die Ernährung gestaltet sich einfach, er tendiert wohl eher zu den fleischfressenden Arten, welche gerne Mysis, Krill, Garnelen, Mückenlarven und Muschelfleisch fressen aber auf pflanzliche Kost wie z.B. Zucchini, Brokkoli, Spirulina, Spinat, Erbsen und Löwenzahn sollte nicht verzichtet werden.


    Bild von Maskaheros argenteus

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