Parachromis motaguensis

  • Parachromis motaguensis, welcher im Jahr 1867 durch A.Günther beschrieben wurde ist kein Anfängerfisch. Er sollte nur von erfahrenen Cichlidenkennern mit entsprechenden Aquarien gehalten werden.

    Name: Parachromis motaguensis, Günther, 1867


    Deutsche Bezeichnung: Motagua – Buntbarsch, Roter Tiger


    Erstbeschreiber: Günther, 1867


    Synonyme / Pseudonyme: Cichlasoma motaguense, Herichthys motaguense, Heros motaguensis


    Familie: Buntbarsche, Cichlidae


    Herkunft: Mittelamerika


    Vorkommen: Honduras, Guatemala, El Salvator


    Beckenlänge: ab 170 cm


    Wasserwerte: PH > 7 – 8,5, GH mittelhart 9° - 20°, Temp. 24° - 30° Celsius


    Größe

    Männchen : < 40 cm

    Weibchen : < 30 cm


    Ernährung : fleischfressend (carnivor)


    Fortpflanzung : Offenbrüter


    Beschreibung:

    Der von Günther im Jahr 1867 als Heros motaguensis beschriebene Buntbarsch ist ein ausgesprochener Räuber, welcher auch so gehalten und versorgt werden sollte. Er ist ein Cichlide, welcher schon von daher in erfahrene Hände gehört, denn eine Vergesellschaftung gestaltet sich äußerst schwierig. Auch das richtige Beckenmaß ist mit Bedacht zu wählen, denn auch bei Becken mit mehreren tausend Litern Inhalt stellt dieser schöne und doch recht selten angebotene Cichlide eigentlich alles in Ecke, welche mit ihm vergesellschaftet wurden. Es kann gut gehen mit größeren jedenfalls wehrhaften anderen Cichliden und / oder Salmlern, muss aber nicht.


    Ihr Erscheinungsbild ist geprägt, dass sie ein sperriger Cichlide sind , welcher durch eine Reihe von leuchtend roten Punkten, welche entlang der Flanken zur Basis der kaudalen Flosse verlaufen. Besonders auffällig ist diese Zeichnung auf den Kiemen dieser Fische, wo diese Farbe besonders stark ausgeprägt ist. Und dabei sind die Weibchen dieser Art noch brillanter ausgefärbt sind, mit tiefen Rot-und Orangetönen.


    Bei der richtigen Ernährung, sie sind Großbrockenfresser und sollten von daher mit kleinen Fischen, Kaulquappen, Futter - Flocken, Pellets, ganzen Garnelen und gehackten Erdwürmern gefüttert werden.


    Das Becken sollte sich den Cichliden anpassen, ein Sand – Kiesboden, größeren Steinen und Gehölz, welches sich zum Verstecke bauen eignet. Pflanzen sind hingegen sinnlos. Dann gelingt auch die Zucht. Sie sind territorial und Elternpaare, welche bei entsprechend hoher Wasserqualität mehrere hundert bis tausend Eier legen und diese entsprechend ihrem Temperament verteidigen.


    Bild von Parachromis motaguensis

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