Gattung Mesonauta, Günther, 1862

  • Eine von bisher 24 beschriebenen heroinen Cichliden-Gattungen der neuen Welt.


    Merkmale:

    Seitlich stark abgeflachter Körper.

    Kleiner Kopf und eine gerade vordere Rückenlinie.

    Relativ enge Maulspalte.

    Gewölbte Brust- Bauchkontur.

    Wenige Kiemenrechen und verdickte, über das Körperende hinausragende erste Bauchflossenstrahlen.

    Schlankerer Körper als die nahe verwandten Pterophyllum.

    Gerundete Schwanzflosse.

    Hohe Anzahl an Rücken- und Afterflossenstrahlen.

    Für heroine Cichliden ausgesprochen große Flankenschuppen (24 bis 27).

    Rückenflossenbasis ist beschuppt.

    Bauchflossen setzen vor der Rückenflosse an.

    Schräg verlaufendes Längsband und großer Schwanzwurzelfleck.

    Keine Schwanzstielwirbel.

    Relativ lange Seitenlinienverzweigungen in der Schwanzflosse.

    15 bis 17 unregelmäßig angeordnete Schuppen vor der Rückenflosse.


    Herkunft:

    Flusssysteme des Orinoco, Essequibo, Damerara, Oyapock, Amazonas (einschließlich Negro und Branco), Paraguai und Tocantins.


    Arten:

    Typusart ist M. insignis (Heckel, 1840)

    Weitere Arten:

    M. egregius (Kullander & Silvergrip, 1991)

    M. mirificus (Kullander & Silvergrip 1991)

    M. festivus (Heckel, 1840)

    Unbeschriebene Arten:

    M. sp. „Orinoco“
    M. sp. „Guyana“
    M. sp. „Amazonas“
    M. sp. „Xingu“


    Literatur: Die Buntbarsche Amerikas, Band 1, Stawikowski/ Werner, 1998


    Wer will findet Wege. Wer nicht will findet Gründe.

    (alte dellistische Weisheit)

  • Forenpartner
    LEDaquaristik