Ein kleiner Blick auf die Ichthyologie

  • Hallo zusammen,


    nun das Jahr neigt sich dem Ende zu.

    Und da habe ich mich gefragt, da dieses Thema mich doch schon sehr interessiert, was geschah eigentlich innerhalb der Ichthyologie im Jahre 2018. Also was haben die Männern und Frauen, welchen wir so viel zu verdanken haben, dieses Jahr wieder geleistet.


    Eine kleine Statistik

    Im Jahr 2018 beschrieben sie 383 neue Arten und

    im Jahr 2017 beschrieben sie 472 neue Arten.

    Dazu gesellten sich viele Umschreibungen von Gattungen, Nachuntersuchungen diverser Arten und manchmal auch die Nachverfolgung von Reise - und Fundortnachrichten.


    Davon ging der kleinste Teil hier im Forum ein und hat doch das eine oder andere Mal für Überraschung gesorgt. Ich denke hier einmal an die Parachromis - Gattung oder auch endlich an die Beschreibung des Vieja coatlicue.


    Wie ist denn Eure Meinung dazu, es betrifft ja alle Bereiche der Aquaristik ?

  • Hallo zusammen,

    nun ich habe es schon bemerkt, dass dies so nicht den Hype auslöst. War irgendwie klar, doch mich interessiert dies und vielleicht doch den Einen oder Anderen.

    Das Wissen hierzu ist schon etwas spärlich, von wie vielen nach der Methode von Carl von Linne beschriebenen Fischarten können wir denn ausgehen ? Die im Netz kursierende Zahl von ungefähr 25.000 Arten ist schon längst Makulatur.

    Jetzt muss schon von annähernd 32.000 Arten ausgegangen werden.

    Und wie viele Fischarten sind noch nicht beschrieben ? Vielleicht noch nicht einmal entdeckt.


    Ich habe Euch hierzu einmal einen Link

  • Hallo Roland,


    Es geht in die richtige Richtung. Je mehr Arten bekannt sind, desto mehr können geschützt werden.


    Auch für die Aquaristik ist es gut, da dadurch hoffentlich weniger Hybriden entstehen.

    Leider beobachte ich in den Foren immer wieder, dass sich gegen neue Arten, Revisionen etc gesperrt wird. Und die Wissenschaft massiv angegangen wird. Manchmal habe ich das Gefühl, da steckt eine unglaubliche Arroganz hinter. So nach dem Motto “ich halte die und die Art seit 30 Jahren und darum ist alles andere dazu falsch und die Wissenschaft hat scheinbar nichts besseres zu tun bla bla...“

    Zum Glück scheren sich die richtigen Ichthyologen nur wenig darum.

  • Hallo

    Es geht nach meiner Meinung nur immer miteinander. Ichthyologisch interessierte und gut beobachtende Aquarianer können der Wissenschaft viele wichtige Informationen liefern da sie am lebenden Objekt mit teils unterschiedlichen Färbungen und Verhalten forschen.

    Dazu zählen auch die vielen reisenden Aquarianer, die Biotop-Informationen liefern die der Wissenschaft nicht immer zugänglich wären da sie oftmals nur am konservierten Exemplar forschen können.

    Die Wissenschaft wiederum liefert wiederum wichtige Erkenntnisse und objektive Werte die helfen den Fisch richtig einzuordnen. Nach dem was ich so verfolge klappt das Zusammenarbeiten eigentlich schon bedeutend besser als noch vor vielen Jahren.


    Wichtig ist wie eigentlich bei allem, das beide Seiten aufeinander zugehen, sich auf eine Zusammenarbeit einlassen (da muss dann jeder runter von seinem hohen Ross) und sich so zum Wohle der Fischarten ergänzen.


    Und da passiert eigentlich schon einiges. Ich denke da zb. an die L-Wels Tage bei der Wissenschafter und Hobbyisten vertreten sind aber auch die Erste Internationale Pterophyllum Konferenz um nur mal zwei Beispiele zu nennen.

    Auch bei den Cichliden gibt es da ja einiges, gerade auch über die DCG.

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